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Warnung vor Trickbetrügern

Die nachfolgenden Berichte zeigen tatsächlich passierte Fälle auf.
Die Betrüger sind jedoch sehr erfinderisch und entwickeln unterschiedlichste oder ähnliche Varianten.
Seien Sie deshalb IMMER misstrauisch und vorsichtig. Lieber einmal zu viel die Polizei benachrichtigt – das ist nicht schlimm - als später der Dumme und ein Geschädigter zu sein.

· Polizei warnt vor Spendensammlern

Die Polizei warnt vor Spendensammlern auf den Parkplätzen von Geschäften. In den letzten Wochen kommt es immer wieder vor, dass im Raum Blieskastel meist junge Damen auf den Parkplätzen von Discountern wahllos Passanten ansprechen. Diese gäben vor, taubstumm zu sein und für eine Organisation Spenden zu sammeln. Meist hätten die Frauen ein Klemmbrett dabei, wo die Informationen stünden.

Sollten solche Vorfälle bekannt werden, bitte unverzüglich die Polizei informieren.

· Trickbetrüger gibt sich als SZ-Mitarbeiter aus


Ein Trickbetrüger hat sich in Saarbrücken offenbar als Mitarbeiter der Saarbrücker Zeitung ausgegeben. Wie Leser berichten, machte der junge Mann ihnen an der Haustür ein Angebot, die SZ zu einem Sonderpreis zu abonnieren und kassierte das Geld in bar. Die SZ weist darauf hin, dass sie außer an Werbeständen keine Abo-Verkäufer beschäftigt und diese kein Bargeld entgegennehmen.

· Seniorin übergibt 18 000 Euro an Trickbetrüger

Trickbetrüger haben 18 000 Euro von einer älteren Frau in Marburg ergaunert. Eine Anruferin habe sich am Telefon als Freundin ausgegeben, teilt die Polizei mit. Die Unbekannte behauptete, ein Auto ersteigert und das Geld auf ein falsches Konto gebucht zu haben. Wenn sie nicht bis mittags zahle, drohe eine Strafe. Die Seniorin hob das Geld trotz Bedenken ihrer Bank ab, gab es einem Mann. Den Betrug bemerkte sie beim Telefonat mit ihrer echten Freundin.

· Ähnliche Anrufe erfolgen evtl. von einem angeblichen Verwandten, der z. B. ein Bußgeld sofort zahlen muß um ein Strafverfahren einzustellen, oder einem Enkel/in, der/die ein Haus oder eine Eigentumswohnung nur jetzt sehr günstig kaufen kann.

· Immer wird dringend und sofort Geld benötigt! UND ! Ein Fremder kommt es abholen!

Bei solch dubiosen Anrufen: 1. Rückruf bei dem angeblichen Anrufer (Freundin, Verwandten, →→→→→ Enkel o. ä.) tätigen und sich vergewissern. Erreichen Sie → →→→→ niemanden oder stellt sich der Anruf als falsch heraus

→→→→ 2. sofort die Polizei von dem Anruf informieren

· Wie Kriminelle Senioren abzocken

„Guten Tag, hier spricht die Polizei. Wir haben gerade einen Dieb gefasst, der einen Zettel mit Ihrer Adresse dabei hatte.“

Wer solch einen Anruf bekommt, sollte sofort stutzig werden. Die Betrugsmasche, bei der Kriminelle sich als Polizisten ausgeben, treibt die echte Polizei derzeit besonders um. Dabei gehen die Betrüger sehr professionell vor. Sie manipulieren das Telefon so, dass auf dem Telefon-Display des Opfers beim Anruf die Nummer 110 angezeigt wird. Die Täter fragen dann, ob das Opfer Geld oder Schmuck zu Hause hat. Falls die Senioren das bejahen, erklären die falschen Beamten, dass ein Kollege vorbeikommt, der die Wertsachen zur Sicherheit in Verwahrung nimmt, während man das Haus überwacht.

Sie können sich jedoch sicher sein, dass die echte Polizei niemals anruft und fragt, ob Sie Geld zu Hause haben! Wer unsicher sei, rufe am besten sofort, nachdem er aufgelegt hat die Polizei vor Ort an.