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Gasexplosion in Eppelborn

ExplosionEppelborn_IMG_0525.JPG Am frühen Morgen hat es in einem Wohnhaus in der Dirminger Straße in Eppelborn eine gewaltige Explosion gegeben, bei der ein Bewohner schwer verletzt wurde. Als Ursache wird eine Gasexplosion vermutet. Die Einsatzkräfte der Löschbezirke Bubach-Calmesweiler, Eppelborn und Dirmingen der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn unter Leitung von Frank Schwan konnten den entstandenen Brand zwar löschen, das Haus droht aufgrund der Auswirkungen der Explosion jedoch einzustürzen. Es konnte von Helfern des Technischen Hilfswerks aus Illingen, Neunkirchen und Spiesen-Elversberg nur notdürftig stabilisiert werden. Zur Sicherheit wurde die Strom- und Gasversorgung zu dem Haus abgestellt. Hierzu mussten u.a. der Gehweg und die Straße aufgegraben werden. Die Bundesstraße 10 musste durch die Polizei aus Sicherheitsgründen zunächst für einige Stunden komplett und wegen Einsturzgefahr der Giebelwand bis auf Weiteres mit Ampelregelung halbseitig gesperrt werden.

Im benachbarten Seniorenheim St. Josef wurden zur Sicherheit einige Bewohner kurzzeitig in einen anderen Gebäudeteil evakuiert. Die Fenster der Cafeteria des Pflegeheims gingen zu Bruch. Zum Glück wurde hier und in den angrenzenden Nachbarhäusern niemand verletzt. Trotzdem sitzt der Schock bei allen immer noch sehr tief.

ExplosionEppelborn_IMG_0534.JPGAuch das kommunale Krisenmanagement funktionierte schnell und effektiv. Vor Ort waren in der "Technischen Einsatzleitung" (TEL) der Feuerwehr neben der Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, dem Wehrführer Klaus Theis und Kreisbrand-inspekteur Werner Thom auch der Leiter der Ortspolizeibehörde, der Leiter des Eppelborner Bauamtes und der stellvertretende Leiter des Bauhofs. Fachleute der Unteren Bauauf-sichtsbehörde aus Ottweiler trafen im Laufe des Morgens ein. Auch Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider und Ortsvorsteher Berthold Schmitt waren vor Ort. Die DRK Ortsvereine Eppelborn, Humes, Wiesbach und Illingen hielten heißen Tee, Kakao, Kaffee und eine Mittagsverpflegung im big Eppel für alle Einsatzkräfte bereit.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset dankt den mehr als 70 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr, den Hilfsorganisationen THW und DRK, der Polizei und Versorgungsunternehmen. Ein großer Dank gilt aber auch den spontan hilfsbereiten Lebensmittel-händlern, Metzger, Bäckereien, den Nachbarn des Unglückshauses und den Mitarbeitern des Senioren-wohnheims. Der 27. Januar 2013 wird noch lange bei vielen Menschen in Eppelborn in Erinnerung bleiben. Es war ein Tag des Unglücks, aber auch der spontanen Hilfsbereitschaft, Unterstützung und vorbildlichen Zusammenarbeit. Im Namen der Gemeinde Eppelborn dankt die Bürgermeisterin für den großartigen ehrenamtlichen Einsatz aller Hilfskräfte und Helfer.